Werkstoffprüfer/in
Berufliche Fähigkeiten:
Werkstoffprüfer sind qualifiziert, selbständig Werkstoffe und Werkstücke zu untersuchen und ihre Eigenschaften durch technologische Prozesse zu verändern. Sie beherrschen Grundfertigkeiten in der Metallbearbeitung. Genaue Kenntnisse der vorangegangenen Produktions- und Bearbeitungsschritte ermöglichen es ihnen, die Ursachen von ermittelten Fehlern zu analysieren, um damit Hinweise zur Vermeidung von Fehlerquellen zu gewinnen.Inhalte der Ausbildung:
- Berufliche Grundbildung
- Bearbeiten von Werkstoffen
- Fügen
- Instandhalten von Arbeitsgeräten und Einrichtungen
- Messen physikalischer Größen und Bestimmen von Stoffkonstanten
- Mikrobiologie
- Auswerten und Dokumentieren von Arbeitsabläufen, Messwerten und Ergebnissen
- Probennahme und -vorbereitung
- Bearbeiten der Proben
- Durchführen von Stoffumwandlungen
- Prüfen und Bestimmen von Werkstoffeigenschaften
- Einstellen und Überwachen von automatisierten Abläufen einschließlich Fehleranalyse
- Berufliche Fachbildung in dem Schwerpunkt Metalltechnik
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen und Versuchen
- Ändern von Werkstoffeigenschaften
- Prüfen und Bestimmen von Werkstoffeigenschaften
- Untersuchen von fehlerhaften Teilen und Analysieren von Fehlerursachen
Zugangs- und Aufnahmevoraussetzungen:
- Allgemeinbildung: mindestens Hauptschulabschluss
- Berufsausbildung: gewerblich- technischer Bereich
- Berufspraxis: mehrjährige berufspraktische Erfahrungen
- Einzelfallentscheidung: in Abstimmung mit dem Arbeitsvermittler
- sonstige Bedingungen: männliche und weibliche Teilnehmer sind gleichermaßen geeignet
Ablauf
- 28 Monate Vollzeitausbildung beim -AWA- e.V. mit einer Einheit aus theoretischer Vermittlung und praktischer Anwendung
- laufender Einstieg möglich
Abschluss:
- IHK Abschluss zum/ zur Werkstoffprüfer/in
- Abschlusszertifikat des -AWA- e.V.