Michael Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Altenburg: Der Awa ist ein Aus- und Weiterbildungsunternehmen, das ganz konsequent Schwerpunkte gesetzt hat und bedarfsgerecht sowie auf Zukunftstechnologien orientiert ausbildet. Er ist mittlerweile ein Standortfaktor unserer Region und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Menschen durch eine entsprechende Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht und dort auch einen Platz gefunden haben. Das ist ein Verdienst von Hans-Reiner Kasel und natürlich seinem gesamten Team.
Herbert Köhler, Bürgermeister der Stadt Schmölln: Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Awa ist es mir ein Bedürfnis, im Namen des Stadtrates der Stadt Schmölln und persönlich recht herzlich zu gratulieren. Durch die engagierte Arbeit des Geschäftsführers, Herrn Kasel, sowie seiner Mitarbeiter war es in der Vergangenheit immer möglich, geeignetes Personal für hiesige Unternehmen entsprechend der Anforderungen zu qualifizieren. Besondere Anerkennung verdient auch die stete Teilnahme an der jährlichen Berufsbildungsmesse in Schmölln, um Jugendliche auf die Berufswelt vorzubereiten.
Ingrid Meineck, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Altenburg: In den 15 Jahren seines Bestehens hat sich zwischen unserer Agentur und dem Awa eine sehr gute, auf gegenseitigem Vertrauen und Verlässlichkeit geprägte Zusammenarbeit ergeben. Die Ausbildung erfolgt in sehr hoher Qualität und ist demzufolge mit hohen Integrationsquoten in Arbeit verbunden.
Günter Dersmann, Ausbildungsleiter der Fräger GmbH, Immenhausen:.Mein Kontakt zum Awa ist noch verhältnismäßig jung, besteht seit etwa einem halben Jahr. Ich habe aber in dieser relativ kurzen Zeit sehr positive Erfahrungen gemacht. Der Awa ist sehr zuverlässig und sehr zuvorkommend, er ist universell für unseren Betrieb und seine Niederlassung in Altenburg, die Antriebstechnik GmbH, verfügbar. Wir werden deshalb auch in Zukunft voll auf den Awa setzen.
Gerlinde Hildebrandt, Geschäftsführerin Finanzen/Personal der Feuma Gastromaschinen GmbH: Unsere Firma verbindet eine über zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Awa. Begonnen hat dies mit Ergänzungslehrgängen für unsere Auszubildenden. Außerdem wurden uns schon mehrfach Praktikanten, die sich in Altenburg in einer Weiterbildung befanden, vermittelt. Mit dem Ergebnis, dass sie aufgrund der sehr guten Qualifizierung ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bei der Feuma beginnen konnten. Wir wünschen uns weiterhin solch eine hoch qualifizierte und unbürokratische Zusammenarbeit und sind guter Dinge, auch die momentan bestehenden Praktikumsplätze in feste Verträge umsetzen zu können.
Günther Knaak, Personalleiter der Apollo GmbH Gößnitz: Unsere Firma hat sich in Deutschland einen vorderen Platz am Markt der Pumpen und Pumpenanlagenbauer erworben. Einen Wettbewerbsvorteil erreichen wir nicht zuletzt durch Maßnahmen der Qualifizierung der Mitarbeiter. Im Awa absolvieren unsere Azubis mit Erfolg notwendige Ergänzungs- und Zusatzausbildungen sowie Prüfungen. Die Mitarbeiter des Awa verfügen über jahrzehntelange Erfahrung bei der Ausbildung in den Metallberufen. Besonderer Vorteil ist die Nutzbarkeit moderner Ausbildungstechnik. Dank der maßgerecht auf unser Unternehmen zugeschnittenen Vermittlung von Fertigkeiten und Fähigkeiten konnten Azubis im hohen Maße als Facharbeiter übernommen werden.
Jürgen Gebhardt, Vorstandsvorsitzender des Wissenschafts- und Transfer-Centers Altenburger Land: 15 Jahre Awa bedeutet auch eine neunjährige Mitgliedschaft im WTC. In diesen neun Jahren konnten wir die rasante Entwicklung des Awa zu einem sehr flexiblen, innovativen sowie mittlerweile international bekannten Bildungsunternehmen begleiten. Auf der Basis des jahrelang erworbenen Knowhows beginnt sich nun folgerichtig eine neue Qualität zu entwickeln, die unter anderem auf die Weiterbildung von ingenieurtechnischem Personal gerichtet ist. Diese Entwicklung zu einem wissenschaftlich-technischen Kompetenzzentrum unterstützen wir gern auch in der kommenden Zeit.
1993
Am 19. Mai unterschreibt Hans-Reiner Kasel die Gründungsurkunde für den 1. Aus- und Weiterbildungsverbund Altenburg - einen gemeinnützigen Verein. Eine bis zum heutigen Tag äußerst seltene, wenn nicht gar deutschlandweit einmalige Form für eine Ausbildungsfirma. Im Mai/Juni bezieht der Awa ein leer stehendes Gebäude auf dem Altin-Gelände. Später kauft der Verein das Gebäude.
2000
In der Skatstadt kann man sich erstmals zum Mechatroniker ausbilden lassen. Diese Symbiose aus Mechaniker und Elektroniker beziehungsweise Elektrotechniker ist ein neuer Beruf, der den gestiegenen Anforderungen der Wirtschaft gerecht werden will und nun zum Awa-Angebot gehört.
2001
Genau acht Jahre nach seiner Gründung weiht der Awa am 18. Mai am Standort in der Franz-Mehring-Straße seinen Erweiterungsneubau ein und macht sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Den Schülern stehen nun auf Insgesamt 500 Quadratmetern fünf neue Unterrichtsräume für die theoretische und praktische Ausbildung zur Verfügung. Die technische und materielle Ausstattung mitgerechnet, investierte der Verbund 1,2 Millionen Mark in den Anbau.
2002
Seit Frühjahr lässt das Mutterunternehmen der sich in Nobitz ansiedelnden Firma Kunststofftechnik (KTN), die Airbus-Tochterfirma Aircabin aus Laupheim, alle künftigen Mitarbeiter beim Awa für den neuen Job in dem Hightech-Unternehmen fit machen. Die ersten 100 Frauen und Männer werden zu Fachkräften für Kunststofftechnik und Verbundwerkstoffe ausgebildet. Bei KTN sollen Teile der Innenausstattung für die Luft- und Raumfahrttechnik produziert werden, unter anderem für den neuen Airbus A 380.
2003
Getreu der Devise "Jeder Euro, der übrig bleibt, fließt in die Ausbildung zurück" investiert der gemeinnützige Verein erneut über eine halbe Million Euro in neue Technik. Ausgegeben wurde das Geld in erster Linie für neue Dreh- und Fräsmaschinen sowie für Spritzgießmaschinen Im Bereich der Kunststoff- und Verbundtechnik.
2004
Der Awa ist nach Airbus auch bei Boeing als Fachausbildungsbetrieb offiziell gelistet und wird für den namhaften Flugzeughersteller in seiner Niederlassung in Österreich tätig. Außerdem wird ein europaweit anerkanntes Werkstoffprüflabor aufgebaut. Hinzu kommt eine hochmoderne Heißluft-Autoklaven-Anlage. Eine Investition in neue Technik in Höhe von rund 400 000 Euro.
2005
Als erster Bildungsträger im Altenburger Land hat der Awa das "Qualitätssiegel der beruflichen Bildung" erhalten. Damit bescheinigt die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen dem Verbund ein hohes Qualitätsniveau in der beruflichen Bildung. Auch die "Certqua", einer der namhaftesten bundesdeutschen Zertifizierer, bestätigt ihm bedarfsgerechte Bildungsmaßnahmen und Qualitätsmanagement.
2006
Start der Zusammenarbeit mit der Cotesa GmbH Mittweida, ebenfalls ein Airbus-Zulieferbetrieb. Nach der Premiere in Österreich entscheidet sich der Awa zum zweiten Mal, für das Unternehmen vor Ort auszubilden.
2007
Im Juli wird der Awa-Erweiterungsneubau auf einem Teil des ehemaligen Parkplatzes eingeweiht. 800 Quadratmeter Ausbildungsfläche stehen damit zusätzlich zur Verfügung. In den Neubau, in Innenausstattung sowie hochwertige neue Technik investiert der Verein rund 650 000 Euro.
2008
Inbetriebnahme des zweiten vollelektronischen und mechatronischen Kabinetts sowie Einrichtung eines Sozialtraktes, weiterer Unterrichtsräume und einer Bibliothek in einem angemieteten Objekt auf dem Gewerbepark. In insgesamt vier Gebäuden stehen nunmehr 4400 Quadratmeter Ausbildungsfläche zur Verfügung.
Visitenkarte
Geschäftsführender Vorsitzender: Hans-Reiner KaselStellvertreter:Steffen Türk
Vereinsvorstand: Günther Pippig, Gunter Urmoneit, Stefan Gerth
Mitarbeiter: 34
Studium-Plus-Studenten: 2
Einstiegsqualifizierung Jugendlicher: 3 Azubis,
Umschüler, Weiterzubildende: derzeit in Altenburg 320; in Mittweida 40, in Österreich 20
Profil: Berufsausbildung, Berufsvorbereitung, Fortbildung und Umschulung in den Bereichen Metall, Kunststoff- und Verbundwerkstoffe, CNC-Technik und Mechatronik
Gesellschaftliches Engagement und Sponsoring des Awa: Prinzenraub-Festspiele, SV Motor Altenburg, Aufbau Altenburg, Tennisclub Altenburg